Südafrika & Mauritius Kombi (MP041)
Kombinierbar
EUR 1.330 p.Pers. im DZ zzgl. Flug

Südafrika & Mauritius Kombi (MP041)

Mietwagenreise

  • 14 Tage
  • Hotelklasse wählbarHotelklasse wählbar
  • Metropole Kapstadt und die Kaphalbinsel
  • Weine rund um Franschhoek
  • Big 5 der Meere in der Walker Bay
  • Big 5 im Krüger-Nationalpark
  • Badeaufenthalt auf Mauritius
Kapstadt Franschhoek Hermanus Flughafen Kapstadt

Erleben Sie die perfekte Kombination aus Natur, Genuss, Abenteuer und Erholung auf einer unvergesslichen Individualreise durch Südafrika und Mauritius. Entdecken Sie mit dem Mietwagen die schönsten Regionen der Kap-Region, von der faszinierenden Metropole Kapstadt über die renommierten Weinlandschaften von Franschhoek bis zur malerischen Küste von Hermanus. Freuen Sie sich auf spektakuläre Panoramastraßen, erstklassige Weingüter, beeindruckende Landschaften und die entspannte Lebensart Südafrikas. Ein besonderes Highlight erwartet Sie im Greater Kruger Gebiet, wo Sie die faszinierende Tierwelt Afrikas auf spannenden Safaris hautnah erleben können. Mit etwas Glück begegnen Sie den berühmten Big Five in ihrer natürlichen Umgebung. Zum krönenden Abschluss Ihrer Reise genießen Sie die tropische Schönheit von Mauritius. Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und eine entspannte Atmosphäre laden dazu ein, die Eindrücke Ihrer Südafrika-Reise entspannt ausklingen zu lassen. Diese Südafrika & Mauritius Kombireise vereint die faszinierendsten Facetten des südlichen Afrikas und ist ideal für alle, die das Land individuell erkunden und Safari-Erlebnisse mit einem exklusiven Badeurlaub verbinden möchten.

Ihre Reise im Detail

14 Tage Mietwagenreise



Tag 1-3
Kapstadt

Kapstadt (CPT) ist der Ausgangspunkt Ihrer Reise
Weitere Informationen

Cape town viewAn aerial view of Clifton beach.Cape Town vieweThe [[BouldersCape Town, Pinguins, South AfricaCape Town viewWood house beach in Cape town

Weitere Informationen

**Kapstadt** (Afrikaans: *Kaapstad* , Xhosa: *iKapa* ) ist die zweitgrösste Stadt Südafrikas. Sie ist die Hauptstadt der Westkap-Provinz und gleichzeitig die legislative Hauptstadt des Landes. Kapstadt liegt an der Südwestküste Südafrikas nahe dem Kap der Guten Hoffnung und ist die südlichste Stadt des afrikanischen Kontinents. Es ist das Tor zu den weltweit bekannten Kapweinländern, zu denen die Städte Franschhoek, Stellenbosch und Paarl gehören.

Tag 4-5
Franschhoek

Südafrikas 'French Corner' bietet gutes Essen, ausgezeichneten Wein und eine entspannte Atmosphäre.

Franschhoek in South AfricaVineyard in FranschhoekFranschhoek in South AfricaChurch in Franschhoek.Huguenot Monument.Franschhoek in South Africa

Südafrikas 'French Corner' bietet gutes Essen, ausgezeichneten Wein und eine entspannte Atmosphäre.

Franschhoek, eine Stadt im südafrikanischen Weinland mit einem ausgeprägten französischen Erbe, liegt in einem gebirgigen Tal und wird oft als die gastronomische Hauptstadt Südafrikas bezeichnet. Geniessen Sie eines der vielen ausgezeichneten Essensangebote sowie eine Handvoll Kunstgalerien und machen Sie eines der stilvollen Gästehäuser zu einem Ausgangspunkt, um das umliegende Weinland und die Weinberge Südafrikas zu erkunden.

Tag 6
Hermanus

Die geschäftige Küstenstadt Hermanus ist das Ziel der Wahl für Walbeobachtungen.

Hermanus in South AfricaHermanus, South AfricaVineyards in Hermanus, South Africa

Die geschäftige Küstenstadt Hermanus ist das Ziel der Wahl für Walbeobachtungen.

Die Wal-Küste Südafrikas liegt rund um die Stadt Hermanus, die als bestes Walbeobachtungsziel der Welt an Land bekannt ist. Der Hauptanziehungspunkt ist der Reichtum an Südlichen Glattwalen, die auf ihrer Wanderung entlang der Küste von der Küste aus beobachtet werden können - die Stadt veranstaltet sogar ein jährliches Wal-Festival im September, um die Rückkehr der majestätischen Kreaturen an ihre Ufer zu feiern. Die Nähe zu Kapstadt macht Hermanus zu einem idealen Ort für einen Tagesausflug oder länger währenden Aufenthalt.

Tag 7-9
Flughafen Kapstadt, Kruger Mpumalanga International Airport, White River

Weitere Informationen Flughafen Kapstadt, Weitere Informationen Kruger Mpumalanga International Airport, Weitere Informationen

Weitere Informationen

Der White River (Mpumalanga) befindet sich in Mpumalanga.

Tag 10-13
Kruger Mpumalanga International Airport, Flughafen Mauritius

Weitere Informationen Kruger Mpumalanga International Airport, Weitere Informationen Flughafen Mauritius

Tag 14

Plaine Magnien (MRU) ist die letzte Station Ihrer Reise.

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

„Person kniet im sandigen Hofbereich und streicht einem kleinen Pony über den Rücken; im Hintergrund Berge, Bäume und eine helle Mauer unter leicht bewölktem Himmel.“
Nathalie Alt — Assistenz Geschäftsführung

Das Maison Estate in Franschhoek ist nicht nur ein Genuss-Spot, sondern auch Teil der Franschhoek Wine Tram Tour. Und das Beste: Nur ca. 1 Stunde von Kapstadt entfernt. Perfekt für einen besonderen Stopp auf eurer Weinreise! 

Wenn Ihr in der Region seid, plant unbedingt einen Stopp im Maison Estate ein.  Wunderschön gelegen, mit Blick auf die Weinberge und einen Garten, der zum Verweilen einlädt. 

Im Garten laufen Hühner frei herum und Ponys werden liebevoll durchs Grün geführt. So schön und entspannt - hier trifft Genuss auf echtes Südafrika Feeling.

Das Essen ist fantastisch - und bei der Weinprobe habe ich wirklich jeden Wein geliebt (sogar als "Nicht-Rotweintrinkerin" war der Rotwein ein Volltreffer). Jeder Schluck war ein kleines Highlight.

Länderinfos Südafrika

Klima

Beste Reisezeit

 Südafrika verfügt im Allgemeinen über ein angenehmes, gemäßigtes Klima mit deutlichen regionalen Unterschieden: Im Südwesten herrscht mediterranes Klima, das Landesinnere ist gemäßigt und der Nordosten subtropisch. Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt. Der Sommer dauert von November bis März, der Winter von Juni bis August.

Sommer (November bis März): Warm bis heiß im ganzen Land. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) liegen die Tageswert bei 25 bis 32 °C, häufig begleitet von nachmittäglichen Gewittern. An der Ostküste (z. B. Durban) ist es mit 28 bis 34 °C heißer und luftfeuchter, während Kapstadt etwas kühler und trockener bleibt.

Herbst (April bis Mai): Mild und angenehm bei Temperaturen zwischen 18 und 28 °C. Die Niederschläge lassen im Großteil des Landes nach, während im Westkap die feuchtere Jahreszeit beginnt.

Winter (Juni bis August): Im Landesinneren trocken und mild (tagsüber 15 bis 22 °C), nachts kann es jedoch stark abkühlen. Das Westkap mit Kapstadt erlebt zu dieser Zeit seine regenreichste und kühlste Phase (12 bis 20 °

Erforderliche Bekleidung

Bei der Kleidungswahl für eine Reise nach Südafrika sollten die unterschiedlichen Klimazonen und regionalen Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Leichtes, atmungsaktives Gewebe wie Baumwolle oder Leinen eignet sich für den Großteil des Jahres – insbesondere in warmen Regionen und während der Sommermonate. Ein effektiver Sonnenschutz mit Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme ist im ganzen Land unverzichtbar.

Sommer (November bis März): Leichte Sommerkleidung ist ideal. Im Landesinneren empfiehlt sich wegen der häufigen nachmittäglichen Gewitter zusätzlich eine leichte Regenjacke oder ein Schirm. Besucht man hingegen das Westkap rund um Kapstadt in dessen regenreicherem Winter (Juni bis August), ist wetterfeste Kleidung ratsam.

Winter & Zwiebelprinzip: Die Temperaturen im Winter schwanken stark. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) sind die Tage oft warm, die Morgen- und Abendstunden jedoch empfindlich kalt. Kleidung im Zwiebellook (Layering) ist hier optimal. An den Küsten ist der Winter zwar milder, bei kühlem Wind oder abends wird eine Jacke oder ein Pullover jedoch ebenfalls verlangt.

Safari & Gebirge: Für Safaris empfiehlt sich Kleidung in gedeckten, neutralen Farben (Naturtöne wie Beige, Khaki oder Braun) sowie bequemes, festes Schuhwerk. Langärmlige Hemden und lange Hosen bieten Schutz vor Sonne und Insekten (besonders in Malaria-Risikogebieten). In höher gelegenen Regionen wie den Drakensbergen ist auch im Sommer wärmere Kleidung erforderlich, da die Temperaturen stark sinken können.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Anmerkung zum Reisepass

Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Kosten

Deutschland, Österreich, Schweiz und Türkei
Deutsche, Österreicher und Schweizer (bis zu 90 Tage) sowie Türken (bis zu 30 Tage) benötigen für touristische und geschäftliche Aufenthalte kein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) offiziell eingeführt. Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nun über das neue ETA-System registrieren. Visumpflichtige Reisende aus bereits integrierten Ländern benötigen ab sofort eine ETA.

Besucher- und Transitvisum (falls visumpflichtig): 33 €.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.

Visagebühren ändern sich häufig, daher ist es ratsam, sich vor Antragstellung bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erkundigen.

Visaarten und Kosten

Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.

Transit

Visumpflichtige Reisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der maschinenlesbare Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Achtung: Visumpflichtige Reisende, die über Südafrika nach Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe  oder Eswatini reisen wollen, benötigen (auch über Johannesburg) ein vorab besorgtes Transitvisum

Persönlich bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden.

Maximal zwei bis drei Wochen vor der geplanten Reise, kann ein Termin mit der zuständigen diplomatischen Vertretung vereinbart werden.

E-Visum: U.a. Staatsangehörige von Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Litauen, Rumänien und der Slowakei können ein e-Visum beantragen.

Antrag erforderlich

Touristen- und Geschäftsvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Maschinenlesbarer Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält. 
(d) Ggf. gültige, langfristige oder unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(f) Rück- oder Weiterreiseticket.
(g) Gebühr (per Überweisung mindestens 5 Werktage vor dem Einreichen des Antrags).
(h) Ggf. Gelbfieberimpfbescheinigung nach Aufenthalt in Infektionsgebieten und nach Transit mit mehr als 12 Stunden Aufenthalt in einem Gelbfieberendemiegebiet.
(i) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (auf Englisch).
(j) Erklärung oder Dokumente, die den Zweck und die Dauer der Reise belegen.
(k) Ggf. Firmenschreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben eines südafrikanischen Unternehmens (Geschäftsreisen) oder Einschreibungsnachweis an Universität.

(l) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).

Transitvisum:
(a) -(j) und
(l) Visum für das Zielland.

Der Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

Besuchervisum: 5-10 Arbeitstage;
Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Unter Umständen werden ein Nachweis (Kontoauszüge der letzten drei Monate) über ausreichende Geldmittel, ein Beleg über den Zweck der Reise und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Hinweis: Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze in der Regel eine Besuchsgenehmigung (Port of Entry Visa), sofern sie die folgenden Dokumente vorlegen können: Maschinenlesbarer Reisepass, ggf. Visum, Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthalts bestätigen, gültiges Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel (von der Bank beglaubigte Kontoauszüge der letzten drei Monate), Adresse des Aufenthaltsortes in Südafrika und ggf. eine Gelbfieberimpfbescheinigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Erforderliche Impfungen: Gelbfieberimpfbescheinigung, wenn der Reisende aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfiebergebiet nach Südafrika einreist oder sich im Transit länger als 12 Stunden im Flughafen in einem der WHO ausgeweisenen Gelbfiebergebiete aufgehalten hat. Bei direktem Transit durch ein Gelbfiebergebiet ist kein Gelbfieber-Impfschein erforderlich.

 

Aufenthaltsverlängerung

Reisende, die ihren visumfreien Aufenthalt verlängern wollen, müssen mindestens zwei Monate vor Ablauf der in den Reisepass eingestempelten Frist eine gebührenpflichtige Verlängerung beim Department of Home Affairs beantragen. Dazu werden u. a. ein Rück- oder Weiterreiseticket, ein Krankenversicherungsnachweis und der Nachweis über ausreichende Geldmittel benötigt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.

Österreicher: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Schweizer: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung:

Ausländische visumbefreite Minderjährige, die von einem oder von zwei Elternteilen/Sorgeberechtigten bzw. von einer Drittperson begleitet werden, müssen keine Geburtsurkunden und Reiseerlaubnisse mehr vorlegen, auch dann nicht, wenn Eltern und Kinder nicht den gleichen Nachnamen tragen. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt, weiterhin beide Dokumente mitzuführen.

Gänzlich unbegleitete Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, sollte man zusätzlich über eine beglaubigte Übersetzung verfügen. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

Minderjährige, die gänzlich unbegleitet reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung, die nicht älter als sechs Monate sein darf, Passkopie und Kontaktdaten der Eltern/Sorgeberechtigten bzw. eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Gänzlich alleinreisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus einen Einladungsbrief, die Kontaktdaten, eine Passkopie und ggf. das Visum oder die Aufenthaltsgenehmigung derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reist.

Einreise mit Haustieren

Für alle Tiere muss vor der Abreise die entsprechende Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Department of Agriculture beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist. Haustiere müssen mit einem implantierten Mikrochip versehen sein.

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Tue, 22 Sep 2026 11:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 13 Oct 2026 12:08:44 +0200)

Letzte Änderungen: 

Sicherheit – Kriminalität; Kapstadt und Garden Route

Redaktionelle Änderungen

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge. 
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter. ​​​​​​​

Sicherheit

Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen, Verkehrsbehinderungen und Straßensperren können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark). Gegenwärtig kann es vor allem in den Regionen Kwa-Zulu-Natal und Johannesburg (CBD) aufgrund kurzfristig ausgerufener nationaler Shutdowns zu Behinderungen und Ausschreitungen kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Auch 2026 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs") und informellen Siedlungen (sog. „Townships") kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen.  

Hinzu kommt sog. „bag snatching", das Wegreißen von Handtaschen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. 

Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.
Bei der Nutzung von Dating-Apps ist äußerste Vorsicht geboten. Kriminelle nutzen Online-Plattformen gezielt, um Opfer in Hinterhalte zu locken, was in der Vergangenheit bereits zu schweren Gewalttaten und Entführungen geführt hat. 

  • Treffen Sie sich ausschließlich in gut besuchten, öffentlichen Bereichen und vermeiden Sie es, sich zu ersten Treffen an private Orte zu begeben.
  • Informieren Sie stets Vertraute oder Familienmitglieder über Ihren genauen Aufenthaltsort oder teilen Sie Ihren Live-Standort. 

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab"- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings"). 

Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking", d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt. 

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (Kontakt Provinz Westkap) sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (Kontakt Kapstadt) bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Die Organisation „Wilderness Search and Rescue (WSAR)" bietet Sicherheitshinweise und Hilfe bei Unfällen u.a. bei Wanderungen.

Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.

Am Flughafen Kapstadt kommt es derzeit vermehrt zu Betrug durch illegale Beförderer/Taxis. Im Ankunftsbereich drängen Personen mit gefälschten Ausweisen (häufig gefälschte „Uber"-Badges) Reisende dazu, reguläre App-Buchungen zu stornieren. Mit dem Versprechen angeblich günstigerer Preise und mit Hilfe präparierter Kartenlesegeräte werden teils erhebliche Beträge rechtswidrig abgebucht. 

  • Nutzen Sie ausschließlich verifizierte E-Hailing-Dienste (Uber, Bolt, etc.) und vom Flughafen autorisierte Taxis (deutliche Informationen dazu im Terminal).
  • Meiden Sie jeglichen Kontakt zu Anwerbern im Terminal.

In Kapstadt und Umgebung kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „Jamming". Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.

  • Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.
  • Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.
  • Speichern Sie die relevanten Notfallnummern Ihres Reiseziels in Ihrem Mobiltelefon.

Addo-Elephant-Park

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen. 

  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
  • Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.
  • Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.
  • Speichern Sie die landesweit gültigen Notrufnummern in Ihrem Mobiltelefon:
    Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community).
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.
  • Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.
  • Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei. 

Natur und Klima

Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen. 

Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark). 

Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.
  • Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr

Der öffentliche Fernverkehr funktioniert in aller Regel zuverlässig. Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen zwischen allen großen Städten, aber nur wenige Zugverbindungen.

Ein Mietwagen ist für Einzelreisende und kleine Gruppen empfehlenswert, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Eine Ausnahme bildet der „Gautrain" zwischen Johannesburg und Pretoria.

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist dicht und Überlandstraßen zumeist in gutem Zustand. Auf Autobahnen herrscht oft Mautpflicht.
Nebenstraßen hingegeben sind vor allem in ländlichen Gebieten oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Gefahren bestehen durch Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, und häufiges Linksüberholen trotz Verbotes.

Zum Teil haben Verkehrszeichen eine andere Bedeutung als in Deutschland. So bedeutet z.B. ein grün erleuchteter Abbiegepfeil an der Ampel nicht, dass weder auf Fußgänger noch Gegenverkehr geachtet werden muss. In Südafrika gibt es viele „4-way-stop"-Kreuzungen, d.h. dass alle Autos an der Kreuzung zunächst halten müssen; die Weiterfahrt erfolgt dann entsprechend der Ankunftsreihenfolge, d.h. das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch als erstes wieder los.

Es gibt viele Radarkontrollen und bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Die Promillegrenze beträgt 0,5. Bei Überschreitungen muss mit Festnahme und Inhaftierung gerechnet werden.

  • Meiden Sie die Vorortzüge in Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Durban (Ausnahme „Gautrain"). Falls Sie die Züge nutzen müssen, sollten Sie in der 1. Klasse und nur zu den Hauptverkehrszeiten am Tag reisen.
  • Bestellen Sie Taxis nur bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen; bei der Reservierung sind Gästehäuser und Hotels oft behilflich. Winken Sie Taxis nicht auf der Straße heran.
  • Fahren Sie nicht per Anhalter oder mit sog. Minibus-Taxis.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden: die Barzahlung einer Geldbuße an Ort und Stelle ist nicht legal. 
    Sollten Beamte auf eine sofortige Bezahlung bestehen, verständigen Sie die südafrikanische Korruptionshotline („fraud and anti-corruption hotline") unter 0800 00 28 70.
  • Fahren Sie äußerst defensiv; vermeiden Sie jegliche Auseinandersetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Beharren Sie weder auf Ihrem Recht, noch tun Sie anderen verbal oder durch Gesten kund, wenn Sie mit dem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer nicht einverstanden sind.
  • Unternehmen Sie nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten, da Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge, Schlaglöcher, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen und Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Es gibt keine Einschränkungen im öffentlichen Leben und Touristen müssen nicht mit Nachteilen rechnen. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung kann jedoch unterschiedlich sein und in ländlichen Gebieten oder Townships sind Ressentiments nicht ausgeschlossen.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Schwere der Tat.

Prostitution ist in Südafrika strafbar. Taten im Bereich der Kinderprostitution und des Missbrauchs von Kindern können mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) geahndet werden. Als Kind gilt jede Person bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Missbrauch von Kindern ist auch nach deutschem Recht strafbar, wenn die Tat von Deutschen im Ausland begangen wird.

Nacktbaden ist strafbar.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann, je nachdem ob es auf privatem oder öffentlichem Grund, oder gar in einem Naturschutzgebiet stattfand, zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.

Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Einreise nur mit Kinderreisepass ohne Verlängerung/Aktualisierung möglich.

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.
Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.

Die gebührenpflichtige Elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation eTA) ist für deutsche Staatsangehörige nicht obligatorisch, kann jedoch laut Aussage der südafrikanischen Migrationsbehörden zu einer Beschleunigung des Einreiseprozesses führen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum. 
Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's visa") für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt, siehe auch Einreise und Zoll - Anmerkungen.

Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte.

Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951", Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946", sowie Inhaber von „Reisedokumenten" unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.

Überschreitung des Aufenthalts („Overstay")

Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay") auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person". Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.

  • Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay".

Minderjährige

Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

  • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
  • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster „Parental consent letter",
  • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
  • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
  • Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs und die südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.

Einfuhrbestimmungen

Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.

Informationen zu Zollfreigrenzen für die Ein- und Ausfuhr von Neuwaren und (Fremd-) Währungen bietet der südafrikanische Zoll.

Seit 1. Juli 2026 müssen Reisende innerhalb von 24 Stunden vor Abflug bzw. vor Ein- und Ausreise verpflichtend eine elektronische Zollerklärung abgeben. Nähere Informationen bietet die südafrikanische Regierung. Alternativ kann die Erklärung bei Ankunft/Abreise an speziellen Terminals am Flughafen („Self-Service Declaration Terminals") abgegeben werden.

  • Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.

Tiere

Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet Animal Health.

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Ganzjährig geringes Risiko: in den übrigen nördlichen Regionen: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: übrige Teile der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschl. der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe
  • Malariafrei: südliche Landesteile

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten. 

Sexuell übertragene Krankheiten

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

HIV-Infektionen,  Mpox-Virus und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Schistosomiasis.

  • Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, sodass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südafrika.

1.219.090 qkm.

59.308.690 (UNO Schätzung 2020).

40 pro qkm.

Hauptstadt

Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz). 
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz Januar bis Juni).                             Bloemfontein (Sitz des obersten Gerichts).

Geographie

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).

Regierung

Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1996. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat der Provinzen mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Übersicht

Südafrika fasziniert als Land voller dramatischer Kontraste, in dem atemberaubende Landschaften auf pulsierende Städte und eine reiche, vielschichtige Geschichte treffen. Von kargen Wüsten und weiten Savannen über sanft geschwungene Berge und spektakuläre Küstenabschnitte bis hin zu idyllischen Weinregionen bietet Südafrika eine außergewöhnliche Landschaftsvielfalt. In den weitläufigen Nationalparks bewegt sich die artenreiche Tierwelt frei, während kosmopolitische Zentren voller Energie sprühen.

Das Land besitzt drei Hauptstädte: Pretoria fungiert als Regierungssitz (administrative Hauptstadt), Kapstadt als Parlamentssitz (legislative Hauptstadt) und Bloemfontein als Sitz des Obersten Gerichtshofs (judikative Hauptstadt). Kapstadt, spektakulär zwischen dem Tafelberg und dem Atlantik gelegen, ist mit seinem europäischen Flair und seinen kulturellen Highlights oft der erste Anlaufpunkt für Besucher. Johannesburg, die größte Stadt des Landes, bildet das wirtschaftliche Herzstück und das Tor zum Landesinneren, während Durban an der Küste des Indischen Ozeans mit subtropischem Klima und einer ganz eigenen kulturellen Note begeistert.

Mehrere UNESCO-Welterbestätten zeugen von der naturräumlichen und historischen Bedeutung des Landes: Der iSimangaliso Wetland Park erstreckt sich an der Ostküste mit Seen, Sumpfgebieten und artenreichen Stränden. Die „Wiege der Menschheit“ (Cradle of Humankind) nahe Johannesburg barg

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Südafrika ist international hervorragend an das Luftverkehrsnetz angebunden und verfügt über mehrere bedeutende Flughäfen. Der wichtigste internationale Flughafen ist der O.R. Tambo International Airport (JNB) in Johannesburg, der den Großteil der Langstreckenflüge abwickelt und als zentrales Drehkreuz für Verbindungen im südlichen Afrika dient. Der Cape Town International Airport (CPT) in Kapstadt ist eine weitere zentrale Anlaufstelle – besonders beliebt bei Urlaubsreisenden –, während der King Shaka International Airport (DUR) bei Durban die Ostküste bedient.

Zahlreiche große internationale Fluggesellschaften bieten Direktverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp nach Südafrika an. Dazu gehören unter anderem Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Edelweiss Air sowie British Airways, Virgin Atlantic, Air France, KLM, Emirates, Qatar Airways, Turkish Airlines und Singapore Airlines. Regionale Anbindungen werden unter anderem von Ethiopian Airlines und Kenya Airways abgedeckt.

Die nationale Fluggesellschaft Südafrikas, South African Airways, bedient ausgewählte internationale und regionale Strecken. Für Verbindungen zwischen den Großstädten und regionalen Zielen im Inland stehen Inlandsfluggesellschaften wie FlySafair und Airlink zur Verfügung.

Die meisten Langstreckenreisenden erreichen Südafrika über Drehkreuze wie Dubai, Doha, Istanbul, Addis Abeba oder europäische Metropolen (z. B. Frankfurt, Zürich oder Wien) mit Anschlussflügen nach Johannesburg, Kapstadt oder Durban.

Flugzeiten

Frankfurt - Johannesburg: 10 Std. 30 Min.; Frankfurt - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; München - Johannesburg: 10 Std. 45 Min.; Zürich - Johannesburg: 10 Std. 40 Min.; Zürich - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; Wien - Johannesburg: 13 Std. 15 Min. (reine Flugzeit).

Bram Fischer International (BFN) liegt 10km östlich der Stadt Bloemfontein (Fahrzeit: 15 Min.). Restaurants, Geschäfte, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen, WLAN. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum, Tel. +27 (51) 407 22 40. Taxis.

Airpässe

Der Visit Africa Airpass von oneworld ist gültig für Ziele in Südafrika, Namibia, Sambia, Simbabwe und Mauritius. Buchbar sind beliebig viele Flüge, mindestens jedoch zwei, mit British Airways oder deren angeschlossenen Fluggesellschaften.

Anreise mit dem Pkw

Ein gut ausgebautes Fernstraßennetz verbindet Südafrika mit seinen Nachbarländern Namibia, Botsuana, Simbabwe, Mosambik, Eswatini (ehemals Swasiland) und Lesotho über zahlreiche offizielle Grenzübergänge.

Zu den am stärksten frequentierten Grenzübergängen gehören Beitbridge (Simbabwe – Richtung Johannesburg), Kopfontein/Tlokweng (Botsuana – Verbindung Gaborone mit Pretoria und Johannesburg) sowie Vioolsdrif/Noordoewer (Namibia – Hauptroute nach Kapstadt über das Northern Cape). Im Osten verbinden Lebombo (Mosambik – Maputo) sowie mehrere Grenzstationen nach Eswatini die Verkehrswege, die besonders von Besuchern des Krüger-Nationalparks genutzt werden. Das völlig von Südafrika umschlossene Königreich Lesotho ist über spektakuläre Passstraßen in den Drakensbergen erreichbar.

Die Straßenbedingungen auf den Hauptrouten sind in der Regel gut. Dennoch können die Grenzformalitäten und Zollkontrollen insbesondere an stark frequentierten Grenzübergängen wie Beitbridge viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass Reisende ausreichend Wartezeit einplanen sollten. Die Öffnungszeiten der Grenzübergänge variieren stark und können sich kurzfristig ändern; eine vorherige Erkundigung wird dringend empfohlen.

Fahrzeugunterlagen & Führerschein: Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Es empfiehlt sich außerdem, eine englische Übersetzung mitzuführen. Bei der Grenzüberschreitung mit einem Fahrzeug müssen gültige Fahrzeugpapiere sowie Nachweise über Versicherungsschutz vorge

Anreise mit der Bahn

Der grenzüberschreitende internationale Zugverkehr nach Südafrika ist stark eingeschränkt und wird von den meisten Reisenden nicht als reguläres Verkehrsmittel genutzt. Die Hauptverbindungen in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botsuana und Mosambik. Reguläre Passagierverbindungen zwischen Südafrika und den Nachbarländern sind unregelmäßig und oft unzuverlässig, weshalb Grenzgänger und Urlauber meist auf Straßenverkehr oder Inlandsflüge ausweichen.

Luxuszüge: Für ein exklusives Reiseerlebnis anstelle von reinem Transport sorgen renommierte Luxuszüge mit mehrtägigen Panoramarouten:

• Rovos Rail: Bietet reguläre Fahrten von Pretoria nach Kapstadt, Durban und zu den Victoria-Wasserfällen (Simbabwe) sowie mehrtägige Fernverbindungen bis nach Dar es Salaam (Tansania) und Swakopmund (Namibia).
• Blue Train: Fährt regulär auf der Strecke zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie als Charterzug in den Krüger-Nationalpark und nach Durban.
• Shongololo Express: Bietet mehrtägige Erlebnisreisen (zwischen 12 und 15 Tagen) durch Südafrika, Namibia, Eswatini (ehemals Swasiland), Mosambik und Simbabwe an.

Anreise mit dem Schiff

Südafrika verfügt zwar über eine lange Küstenlinie entlang des Atlantischen und des Indischen Ozeans, der internationale Passagierverkehr auf dem Seeweg ist jedoch eingeschränkt, da es keine regulären internationalen Fährverbindungen zu den Nachbarländern gibt. Allerdings laufen Kreuzfahrtschiffe regelmäßig südafrikanische Häfen an – insbesondere im Rahmen von Seereisen rund um das südliche Afrika oder auf Weltreisen.

Die bedeutendsten Häfen des Landes sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha) und East London.

Kreuzfahrtschiffe

Die Häfen von Kapstadt (Port of Cape Town) und Durban (Port of Durban) sind die wichtigsten Anlaufstellen für Kreuzfahrtschiffe; sie wickeln sowohl internationale Ozeanriesen als auch regionale Seereisen ab. Auch andere Häfen wie Port Elizabeth (Gqeberha) werden regelmäßig im Kreuzfahrtverkehr angefahren.

Unter anderem steuern Reedereien wie Cunard, Phoenix und AIDA auf ihren Kreuzfahrten (teils ab Hamburg oder Bremerhaven) südafrikanische Häfen an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

South African Airways bedient ausgewählte Inlandsstrecken, während Fluggesellschaften wie Airlink (4Z), FlySafair und Lift umfassende Verbindungen zwischen Städtewie Johannesburg, Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha), East London, Kimberley, Bloemfontein und George anbieten.

Die Flugzeiten sind in der Regel kurz: Der Flug von Johannesburg nach Kapstadt dauert etwa zwei Stunden, von Johannesburg nach Durban rund eine Stunde. Auf den Hauptstrecken gibt es häufige Verbindungen, was eine flexible Reiseplanung erleichtert.

Darüber hinaus verbinden Inlandsflüge kleinere regionale Flughäfen in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten, darunter den Kruger Mpumalanga International Airport (MQP) für Safaris oder den George Airport (GRJ) für die Garden Route.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Reisen mit dem Mietwagen bietet die Freiheit, Städte, Weinregionen, Nationalparks und Küstenlandschaften flexibel in einer Reise zu kombinieren. In den bewohnten Regionen verfügt Südafrika über ein gut ausgebautes Straßennetz mit großen Fernstraßen, die Zentren wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt, Durban und Gqeberha (Port Elizabeth) verbinden. Tankstellen sind entlang der Hauptverkehrsrouten reichlich vorhanden.

Zu den bekanntesten Routen für einen Roadtrip gehören die Garden Route, die entlang der Südküste durch Wälder, Lagunen und an Stränden vorbeiführt, sowie die spektakuläre Panorama Route in Mpumalanga entlang des Blyde River Canyons mit Aussichtspunkten wie God's Window, den Bourke's Luck Potholes und den Three Rondavels (oft kombiniert mit einem Besuch des Krüger-Nationalparks).

Die Straßenbeschilderung ist klar und Entfernungen werden in Kilometern angegeben. Auch wenn das Autofahren große Flexibilität bietet, können die Fahrtzeiten lang sein, und auf abgelegeneren Strecken gibt es oft weniger Serviceangebote als Karten vermuten lassen. Eine vorausschauende Planung empfiehlt sich besonders während der Hauptreisezeiten.

Maut: Einige Autobahnabschnitte sind mautpflichtig. Die Bezahlung ist in bar möglich; internationale Kreditkarten werden an den Mautstellen häufig nicht akzeptiert.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Etwa ein Drittel der Straßen des Landes ist asphaltiert, darunter alle Hauptverkehrsstraßen. Der Zustand der Fernstraßen ist auf den nationalen Autobahnen und wichtigen Regionalrouten im Allgemeinen gut. Das beste Straßennetz wird von der nationalen Straßenbehörde SANRAL verwaltet, während die Standards auf provinziellen und lokalen Nebenstraßen stärker variieren können.

Nationalstraßen entsprechen in etwa gut ausgebauten deutschen Bundesstraßen. Auch viele Regionalstraßen sind in gutem Zustand und verfügen über ein geringes Verkehrsaufkommen. Straßenschilder sind touristisch gut und klar ausgeschildert.

In ländlichen Regionen muss jedoch mit Schlaglöchern, freilaufendem Vieh, Fußgängern auf der Fahrbahn sowie schlecht beleuchteten Streckenabschnitten gerechnet werden. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Staßenklassifizierung

Südafrikas Straßennetz wird durch Buchstabe-Zahlen-Kombinationen gekennzeichnet: N-Routen sind Nationalstraßen, die Großstädte und Fernverkehrskorridore miteinander verbinden (z. B. N3). Sie sind nur zu einem kleineren Teil als reine Autobahnen ausgebaut. Nicht jede N-Route ist mautpflichtig, aber einige wichtige Fernstraßenabschnitte beinhalten Mautstrecken.

R-Routen kennzeichnen Regional- oder Provinzstraßen (z. B. R27), während M-Routen für Hauptverkehrsstraßen innerhalb städtischer Ballungsräume (Metropolen) stehen.

Autovermietung

Autovermietungen sind in allen größeren Städten und an allen wichtigen Flughäfen weitverbreitet, wobei sowohl internationale Anbieter als auch lokale Unternehmen vertreten sind. Ein Mietwagen ist meist das praktischste Verkehrsmittel, um Regionen wie die Cape Winelands, die Garden Route oder Teile von Mpumalanga und KwaZulu-Natal flexibel zu erkunden. Einwegmieten zwischen den Hauptstädten sind in der Regel möglich, erfodern jedoch meist eine Zusatzgebühr (Einweggebühr).

Mietbedingungen: Der Fahrer muss in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie auch höher) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Für Fahrer unter 25 Jahren wird häufig eine Jungfahrergebühr erhoben; einige Vermieter schreiben zudem ein Maximalalter von 70 Jahren vor.

Versicherung & Fahrzeugwahl: Beim Anmieten sollte sorgfältig geprüft werden, ob die Raten einen ausreichenden Versicherungsschutz beinhalten, wie hoch die Selbstbeteiligung ausfällt und ob Fahrten auf Schotterstraßen (Gravel Roads) erlaubt sind. Für Fahrten in Wildreservate oder entlegene Regionen sollte vorab erfragt werden, welcher Fahrzeugtyp am besten geeignet ist. Zudem sollten vor der Abfahrt Notfall- und Pann

Taxi

Es gibt in Südafrika keine einheitliche Farbe für herkömmliche Taxis. Klassische Taxis mit Taxameter stehen an Flughäfen, Hotels, Taxiständen und zentralen Verkehrsknotenpunkten zur Verfügung oder können telefonisch bestellt werden. Das Heranwinken auf der Straße ist in manchen Stadtgebieten möglich, jedoch empfiehlt es sich, Taxis über das Hotel oder Restaurant rufen zu lassen. Da nicht alle Taxis ein Taxameter nutzen, sollte der Fahrpreis bei fehlendem Taxameter unbedingt vor Fahrtantritt vereinbart werden.

Sammeltaxis (Minibus-Taxis): Weiße Minibusse bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs und werden von der einheimischen Bevölkerung für feste Routen innerhalb und zwischen Stadtgebieten intensiv genutzt. Sie sind sehr günstig und flächendeckend unterwegs, für Erstbesucher aufgrund der unübersichtlichen Routen- und Einstiegssysteme jedoch oft schwer zu durchschauen.

Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing): App-basierte Vermittlungsdienste wie Uber und Bolt sind in Großstädten wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban weitverbreitet. Für viele Reisende bieten sie die einfachste und sicherste Option, da der Fahrpreis vorab in der App angezeigt wird und keine Preisverhandlungen erforderlich sind. In städtischen Zentren ist die Verfügbarkeit sehr gut, in Randbezirken oder spätnachts kann sie jedoch eingeschränkt sein.

Fahrrad

Das Fahrrad eignet sich in Südafrika nur bedingt als Verkehrsmittel für lange Strecken zwischen verschiedenen Orten. Abgesehen von einigen städtischen Abschnitten und landschaftlich reizvollen Regionen machen die Straßenbedingungen, der schnelle Verkehr und die begrenzte Fahrrad-Infrastruktur das Radfahren zwischen Städten herausfordernd. Für erfahrene Radfahrer auf sorgfältig ausgewählten Routen kann es funktionieren; für die meisten Besucher eignet es sich jedoch besser für kurze lokale Fahrten, Mountainbike-Touren oder geführte Ausflüge als für den alltäglichen Transport von Ort zu Ort.

Reisebus

Zahlreiche Busunternehmen bieten Fernbusverbindungen an. Dies stellt eine praktische Option für Reisende dar, die nicht selbst fahren möchten. Die Fernbusse sind in der Regel klimatisiert und bieten je nach Anbieter und Route unterschiedliche Komfortstandards. Verbindungen zwischen den Hauptzentren und vielen kleineren Städten im ganzen Land werden unter anderem von Intercape, Greyhound und Translux angeboten. Eine vorausschauende Buchung empfiehlt sich auf beliebten Strecken.

In der Verwaltungshauptstadt Pretoria sind die Hauptabfahrtspunkte für Fernbusse der Bahnhof Bosman Station (23 Bosman Street) sowie die Pretoria Station (An der Ecke Paul Kruger Street und Scheiding Street, genutzt u. a. von Intercape).

Für individuelle Bedürfnisse bietet Baz Bus ein Hop-on/Hop-off-System für Rucksacktouristen und Reisende, das direkt zu einer Vielzahl von Unterkünften (Hostels, Pensionen, Lodges und Hotels) fährt. Das Busunternehmen Compassline bietet zudem auf Kundenwünsche zugeschnittene Bustouren an.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
• Linksverkehr;
• Anschnallpflicht für alle Insassen;
• Promillegrenze: 0,5 ‰ (strenge Kontrollen);
• Telefonieren ist während der Fahrt nur über eine Freisprecheinrichtung gestattet;
• Lokale Verkehrsschilder und Anweisungen der Verkehrspolizei haben stets Vorrang.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Sofern nicht anders ausgeschildert, gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:
• Innerorts: 60 km/h;
• Außerorts / Landstraßen: 100 km/h;
• Autobahnen und zweispurige Fernstraßen: 120 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen sind häufig (sowohl durch stationäre Blitzer als auch durch mobile Polizeikontrollen), und die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.

Pannenhilfsdienst

Pannenhilfe & Automobilclub: Der Partnerclub des ADAC in Südafrika ist die Automobile Association of South Africa (AASA) (Tel. +27 (11) 799 10 00). Sie bietet Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe, Abschleppdienste und Notfallunterstützung an. Zudem stellt die AASA umfangreiche Dienstleistungen wie Auskünfte zu Straßenzuständen und Unterkünften sowie Kartenmaterial für Mitglieder anderer Automobilclubs zur Verfügung.

Hinweis für Mietwagenreisende: Bei Fahrzeugpannen oder Unfällen mit einem Mietwagen sollte der erste Anruf stets bei der jeweiligen Autovermietung erfolgen. Diese gibt die spezifische Notfallnummer vor und klärt, welche Leistungen abgedeckt sind. Vor der Abfahrt im Mietwagen-Depot sollte sichergestellt werden, dass die Notfall-Kontaktdaten vorliegen, die Vorgehensweise bei Reifen- oder Batterieproblemen bekannt ist und geklärt wurde, ob Fahrten auf Schotterstraßen oder grenzüberschreitende Fahrten den Versicherungsschutz beeinträchtigen.

ADAC-Auslandsnotruf: Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und -unfallschutzes rund um die Uhr Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Dokumentenverlust sowie medizinischen Notfällen. Die Notrufnummern lauten: bei Fahrzeugschäden Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen Tel. +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Führerschein & Dokumente: Ausländische Fahrer müssen ihren gültigen nationalen Führerschein stets mitführen. Ist der Führerschein nicht in englischer Sprache ausgestellt, ist der internationale Führerschein erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Alternativ kann eine offizielle englische Übersetzung mitgeführt werden. Das Dokument muss ein Lichtbild sowie die Unterschrift des Inhabers enthalten.

Zudem sollten Reisende stets ihren Reisepass, bei Mietwagen den Mietvertrag sowie die Versicherungsunterlagen griffbereit haben. Ausländische Führerscheine werden für Urlauber und private Fahrten in der Regel problemlos anerkannt, berechtigen jedoch nicht zu Tätigkeiten, für die eine südafrikanische professionelle Fahrerlaubnis (Professional Driving Permit) erforderlich ist.

Unterwegs in der Stadt

In allen größeren Städten steht ein ausgebautes Netz an bus- und bahnbasierten Nahverkehrsmitteln zur Verfügung, auch wenn viele Besucher für Wege im Stadtgebiet bevorzugt auf Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing), vom Hotel organisierte Transfers oder Inlandsflüge für längere Strecken zurückgreifen.

Johannesburg: Das Nahverkehrssystem stützt sich auf den modernen Schnellzug Gautrain, das Bus-Rapid-Transit-System Rea Vaya sowie das klassische Busnetz von Metrobus. Ergänzt wird das Angebot durch Taxis, Ride-Hailing-Dienste und Minibus-Sammeltaxis.

Pretoria (Tshwane): In der Verwaltungshauptstadt nutzen Pendler und Besucher Autos, lokale Busse, Minibusse, den Gautrain sowie das moderne Busnetz A Re Yeng, das eng mit dem weiteren Nahverkehrssystem der Provinz Gauteng vernetzt ist.

Kapstadt: Kombiniert das moderne Schnellbusnetz MyCiTi – eine sehr günstige und beliebte Option, um zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu gelangen – mit den Bussen von Golden Arrow, Vorort

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Südafrika gibt es sowohl reguläre Intercity-Züge als auch private Luxuszüge. Der öffentliche Schienenverkehr ist jedoch nicht so flächendeckend oder frequentiert, wie viele Reisende es erwarten, und entspricht nicht europäischen Standards. Es wird generell empfohlen, in der 1. Klasse zu reisen. Reguläre Fernverkehrszüge werden von Shosholoza Meyl betrieben und verbinden Städte wie Johannesburg, Durban und Kapstadt, das Angebot ist jedoch stark limitiert. Alle Langstreckenzüge verfügen über Schlafwagen, die meisten auch über Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte mindestens 24 Stunden im Voraus gebucht werden.

Nah- und Regionalverkehr: In den Stadtgebieten von Tshwane (Pretoria)/Johannesburg und Kapstadt verkehren Nahverkehrszüge. Der moderne Schnellzug Gautrain verbindet als schnelles Nahverkehrssystem Johannesburg, Pretoria und den internationalen Flughafen O.R. Tambo (JNB) und wird vorrangig für Stadt- und Flughafentransfers genutzt.

Luxuszüge: Für exklusives Reisen stehen renommierte Luxuszüge zur Verfügung:

• Blue Train: Fährt regulär zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie nach Hoedspruit (am Krüger-Nationalpark). Jedes Abteil bietet höchsten Komfort mit eigenem Badezimmer, Telefon, Fernseher und Klimaanlage.
• Rovos Rail: Fährt in der Luxusklasse mit nostalg

Unterwegs mit dem Schiff

Der inländische Schiffsverkehr dient in Südafrika primär touristischen Zwecken und wird nicht als reguläres Transportmittel genutzt. Die bekannteste Fährverbindung ist die Passage nach Robben Island, die vom Nelson Mandela Gateway an der V&A Waterfront in Kapstadt ablegt. Ansonsten handelt es sich bei Bootsfahrten meist um Hafenrundfahrten, Ausflüge zur Walbeobachtung oder Küstenkreuzfahrten.

So bietet beispielsweise MSC Cruises regelmäßig Küstenkreuzfahrten auf der Strecke Kapstadt – Port Elizabeth (Gqeberha) – Durban an.

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Gelbfieber: Gelbfieber kommt in Südafrika selbst nicht vor. Bei Direktflügen aus Europa wird daher keine Gelbfieber-Impfung verlangt. Eine Impfbescheinigung wird jedoch von allen Reisenden verlangt, die ab einem Alter von einem Jahr aus von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten einreisen. Dies gilt auch für Personen, die sich im Rahmen eines Transitaufenthalts länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Bei Transitaufenthalten wird eine Impfung generell empfohlen, da die genaue Dauer des Transits im Nachhinein oft schwer nachzuweisen ist.

[2] Hepatitis A & Hepatitis B: Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird allen Reisenden empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B empfiehlt sich bei längeren Aufenthalten, engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein für Kinder und Jugendliche.

[3] Malaria: Malaria kommt in bestimmten nordöstlichen Regionen Südafrikas vor – insbesondere in Teilen der Provinzen Limpopo, Mpumalanga (einschließlich des Kruger-Nationalparks und angrenzender Wildreservate) sowie im Nordosten von KwaZulu-Natal (vor allem in den Grenzgebieten zu Mosambik und Simbabwe). Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum ist in diesen Regionen vertreten. Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai, weshalb in diesem Zeitraum die Einnahme einer Malariaprophylaxe und konsequenter Mückenschutz dringend empfohlen werden. Von Juni bis September ist das Risiko in den genannten Gebieten geringer.

[4] Tollwut: Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind unter anderem streunende Hunde, Katzen, Wildtiere und Fledermäuse. Eine Tollwutimpfung wird für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen sowie bei längeren Aufenthalten empfohlen. Bei Biss- oder Kratzwunden sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Essen und Trinken

Das Leitungswasser ist in den Großstädten und städtischen Gebieten gesundheitlich unbedenklich und entspricht hohen Qualitätsstandards, auch wenn es geschmacklich gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig sein kann. In ländlichen oder entlegeneren Regionen ist das Leitungswasser hingegen nicht immer keimfrei und sollte vor dem Trinken abgekocht, gefiltert oder in geschlossenen Originalflaschen gekauft werden.

Milch- & Lebensmittelhygiene: Milch ist in der Regel pasteurisiert, sodass Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte sowie Obst und Gemüse aus seriösen Geschäften und etablierten Restaurants unbesorgt verzehrt werden können. Es wird empfohlen, Speisen stets frisch zubereitet und gut durchgegart zu konsumieren sowie bei Rohkost und Salaten in einfacheren Verhältnissen vorsichtig zu sein.

Cholera-Hinweis: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Ein geringes Infektionsrisiko besteht primär in Regionen mit eingeschränkter Sanitärinfrastruktur. Da die Wirksamkeit einer Cholera-Impfung abgewägt werden muss, empfiehlt sich vor Reiseantritt eine ärztliche Beratung. Der beste Schutz besteht in einer konsequenten Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

Andere Risiken

Reisende in Südafrika sollten insbesondere in städtischen Gebieten aufmerksam sein. Wertsachen sollten nicht offen gezeigt und Fahrten bei Nacht sowie Alleingänge in unbekannten Vierteln gemieden werden. Nutzen Sie für Wege im Stadtgebiet lizenzierte Taxis oder bewährte Ride-Hailing-Apps.

Verkehrssicherheit: Während Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen gut ausgebaut sind, schwankt das Fahrverhalten lokal stark. Auf ländlichen Straßen ist wegen schlechter Beleuchtung, unbeleuchteter Fußgänger und Freigänger-Tieren erhöhte Vorsicht geboten. Die Nutzung von Minibus-Sammeltaxis wird aufgrund schwankender Sicherheits- und Wartungsstandards für Touristen nicht empfohlen.

Sicherheit bei Ausflügen & Tierbeobachtungen: In Nationalparks und Wildreservaten sollten Wildtiere stets nur aus sicherer Entfernung und auf ausgewiesenen Wegen oder im Rahmen geführter Touren beobachtet werden. An den Küsten können starke Meeresströmungen das Schwimmen im Ozean gefährlich machen; beachten Sie stets örtliche Warnschilder und Sicherheitshinweise.

Impfungen & Gesundheitsempfehlungen: Es wird empfohlen, vor der Reise die Standardimpfungen laut Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (u. a. Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Poliomyelitis und Influenza) ggf. aufzufrischen.

Spezifische Gesundheitsrisiken:

• Bilharziose: Erreger können in Binnengewässern (Teichen und Flüssen) vor allem in den Provinzen Limpopo, Mpumalanga, KwaZulu-Natal sowie in der östlichen Kapprovinz (bei Gqeberha/Port Elizabeth) vorkommen. Schwimmen und Waten in Süßwassergewässern sollte vermieden werden. Gechlorte Schwimmbecken sind unbedenklich.
• HIV/Aids: HIV/Aids ist weit verbreitet. Infektionsrisiken bestehen vor allem bei ungeschützten Sexualkontakten, unsterilen Nadeln oder Bluttransfusionen.
• Sonneneinstrahlung & UV-Schutz: Die UV-Strahlung ist extrem hoch. Ein effektiver Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF > 20) ist zwingend erforderlich.
• Weitere Erkrankungen: Tuberkulose und das durch Mücken sowie den Verzehr unregelmäßig zubereiteter Tierprodukte übertragbare Rifttal-Fieber kommen landesweit vor. Konsequenter Mückenschutz, der Verzicht auf unpasteurisierte Milch und rohes Fleisch mindern das Risiko.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Geld

Währung

1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Kreditkarten

Mastercard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen und im Landesinneren nicht oder selten mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Girocard
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Maestro-Symbol wird in Südafrika akzeptiert.
Es sollten nur bewachte Geldautomaten, die innerhalb von Gebäuden angebracht sind, - wie in Banken, Supermärkten und Einkaufszentren -, genutzt werden. Geldautomaten, die draußen stehen, bergen das Risiko, manipuliert worden zu sein. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. In Südafrika können Reiseschecks in den Großstädten bei wenigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung in bar, als Wertpapiere oder in Gold ist unbegrenzt, muss aber ab einer Summe im Gegenwert von 25.000 R deklariert werden und ggf. muss eine Einfuhrerlaubnis vorgelegt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Reisende, die keinen Wohnsitz in Südafrika haben, auf die eingeführte Summe begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen muss ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf die bei der Einfuhr deklarierte Summe begrenzt.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
2 l Wein und 1 l andere alkoholische Getränke;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände bis zu einem Wert von 5.000 R (keine Fernseher, keine Verbrauchsgüter wie Lebensmittel).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, automatische, militärische und nicht nummerierte Waffen, Munition, Sprengstoffe und Sprengkörper, Giftstoffe, Fälschungen, Waren, die in einem Gefängnis hergestellt wurden, sowie Zigaratten, von denen 1000 Stück mehr als 2 kg wiegen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr u.a. von Pflanzen, pflanzlichem Material, Schusswaffen, Medikamenten und einer bestimmten Anzahl von Goldmünzen.

Weitere Informationen sind vom südafrikanischen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0027.

Notrufnummern sind: Polizei 10111 und Rettungswagen 10177.

Mobiltelefon

Mobilfunknetz & Abdeckung: Das Mobilfunknetz in Südafrika ist hervorragend ausgebaut – insbesondere in den Städteteilen, Ballungsräumen und entlang der wichtigsten Verbindungsstraßen stehen moderne 4G- und 5G-Netze zur Verfügung. Zu den führenden Netzbetreibern gehören Vodacom, MTN, Cell C und Telkom. In abgelegeneren ländlichen Regionen kann die Netzabdeckung und Datengeschwindigkeit jedoch eingeschränkt sein.

SIM-Karten, Roaming & Registrierung: Internationale Roaming-Abkommen bestehen, und deutsche Mobiltelefone können problemlos genutzt werden. Aufgrund der Roaming-Kosten lohnt sich für Touristen jedoch meist der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte oder e-SIM. Diese sind direkt an den internationalen Flughäfen, in Mobilfunkgeschäften und Supermärkten erhältlich. Für die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung (RICA) muss beim Kauf der Reisepass vorgelegt werden.

Mobile Daten & Internet: Mobiles Internet wird flächendeckend

Internet

WLAN (Wi-Fi) & Verfügbarkeit: WLAN ist in Südafrika weitverbreitet – insbesondere in Großstädten wie Johannesburg, Kapstadt und Durban sowie in beliebten Regionen wie den Cape Winelands und den großen Nationalparks. Die meisten Hotels, Pensionen, Cafés (einschließlich der Kaffeehäuser in den Townships von Kapstadt) und Restaurants bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an. Zudem gibt es in fast jedem Ort Internet-Cafés.

Geschwindigkeit & Zuverlässigkeit: Die Verbindungsgeschwindigkeiten in städtischen Gebieten sind grundsätzlich gut und eignen sich problemlos für E-Mails, Videotelefonie und Streaming. Die Leistung kann jedoch je nach Anbieter und Tageszeit schwanken. In abgelegeneren Regionen, wie auf dem Land oder in einigen Safari-Lodges, ist das WLAN oft langsamer, auf Gemeinschaftsbereiche beschränkt oder basiert auf Satellitenverbindungen.

Öffentliche Hotspots: Öffentliche WLAN-Hotspots stehen in vielen Einkaufszentren, an Flughäfen, in Business-Zentren und öffentlichen Plätzen zur Verfügung, erfordern jedoch meist eine kurze Registrierung. Für einen dauerhaft zuverlässigen Internetzugang – insbesondere bei Reisen außerhalb der Ballungsräume – empfiehlt sich die Nutzung von mobilen Daten über eine lokale SIM-Karte.

Post

Postsendungen nach Europa (wie Postkarten und Briefe) sind in der Regel etwa fünf bis sieben Tage unterwegs. Für den Versand wichtiger Dokumente oder wertvoller Sendungen empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste.

Medien

Südafrika verfügt über eine gut entwickelte und vielfältige Medienlandschaft, die aus einer Mischung aus staatlichen und privaten Medienbetreibern in den Bereichen Fernsehen, Radio, Print und digitale Plattformen besteht. Die Inhalte stehen in zahlreichen Sprachen zur Verfügung, was die sprachliche Vielfalt des Landes widerspiegelt. Englischsprachige Medien sind jedoch am weitesten verbreitet und flächendeckend zugänglich.

Fernsehen & Radio: Die staatliche Rundfunkanstalt South African Broadcasting Corporation (SABC) betreibt landesweite Fernseh- und Radiosender. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene private Fernsehsender, die Nachrichten, Unterhaltung und internationale Programme ausstrahlen. Radio ist insbesondere für lokale Nachrichten, Musik und Talkshows nach wie vor äußerst populär und selbst in entlegeneren Regionen gut zu empfangen.

Print- & Online-Medien: Zeitungen und Magazine erscheinen sowohl auf Englisch als auch in anderen Landessprachen, wobei die großen Tageszeitungen in allen Städten und Orten erhältlich sind. Online-Nachrichtenportale und soziale Medien werden intensiv genutzt und zählen zu den primären Informationsquellen für die Bevölkerung.

Medienangebot für Reisende: Internationale Nachrichtensender (wie CNN oder BBC) stehen in den meisten Hotels und über Satellitenfernsehen zur Verfügung, während die lokalen Medien wertvolle Einblicke in das aktuelle Tagesgeschehen, die Politik und kulturelle Trends des Landes bieten.

Einkaufen

Überblick

Das Einkaufserlebnis in Südafrika reicht von modernen Einkaufszentren und Designerboutiquen bis hin zu lebhaften Märkten und Verkaufsständen am Straßenrand. Großstädte wie Johannesburg, Kapstadt und Durban bieten riesige Malls mit internationalen und lokalen Marken, während kleinere Orte und touristische Regionen zum Stöbern in unabhängigen Geschäften und Kunsthandwerksläden einladen.

Märkte: Märkte sind ein zentraler Bestandteil der Einkaufskultur. Zu den bekanntesten zählen der Neighbourgoods Market in Johannesburg und der Markt in der Old Biscuit Mill in Kapstadt sowie zahlreiche Kunsthandwerksmärkte im ganzen Land. Sie bieten eine Mischung aus lokalen Produkten, Streetfood, Handgemachtem und Kunstwerken und sind besonders an Wochenenden stark besucht.

Typische Souvenirs: Beliebte Mitbringsel, die die kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln, sind afrikanisches Kunsthandwerk wie traditionelle Perlenarbeiten (Beadwork), Drahtkunst (Wire Art), geschnitzte Holzfiguren, Keramik, Textilien sowie Leder- und Samtwaren oder Safarianzüge. Ebenfalls sehr gefragt sind Gold-, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Straußenfedern, erstklassige südafrikanische Weine (besonders aus den Cape Winelands) sowie lokale Spezialitäten wie Biltong und Gewürze.

Bezahlung & Feilschen: In Geschäften und Einkaufszentren gelten Festpreise, Feilschen ist dort nicht üblich. Auf Märkten und an informellen Ständen kann der Preis hingegen oft verhandelt werden. Kredit

Kulinarisches

Übersicht

Die südafrikanische Küche spiegelt eine Fülle von afrikanischen, holländischen, britischen, indischen und malayischen Einflüssen wider, was zu einer abwechslungsreichen und geschmackvollen Gastronomieszene führt. Fleisch spielt eine zentrale Rolle bei vielen Gerichten; besonders gegrilltes Fleisch beim traditionellen Braai (der südafrikanischen Variante des Barbecues) nimmt einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben ein. Die Küstenregionen bieten hervorragende Meeresfrüchte und Fischgerichte, während in den Städten neben traditionellen Speisen eine internationale Restaurantvielfalt vertreten ist.

Einheimische Spezialitäten: Zu den bekanntesten traditionellen Gerichten gehören Bobotie (ein würziger Hackfleischauflauf mit Eiermilch-Haube), Sosaties (marinierte Fleischspieße nach Art von Schaschlik), Bredies (herzhafte Eintöpfe mit Fleisch, Tomaten und Gemüse) sowie Crayfish (Krebse/Langusten) an den Küsten. Ein beliebter Snack für unterwegs ist Biltong (gewüürztes Trockenfleisch).

Essen unterwegs & Qualität: Streetfood und zwanglose Lokalitäten sind vor allem in städtischen Gebieten weitverbreitet. Die Lebensmittelstandards in etablierten Restaurants und Hotels sind generell hoch. Es empfiehlt sich jedoch, gut besuchte Lokalitäten mit hohem Gästedurchsatz zu wählen. Die Portionen sind oft recht groß und herzhaft.

Trinkwasser: Leitungswasser ist in den meisten städtischen Gebieten in der Regel bedenkenlos trinkbar; in ländlichen Regionen empfiehlt sich jedoch abgepacktes Flaschenwasser. Frisches Obst und Gemüse sind von ausgezeichneter Qualität und flächendeckend verfügbar.

Getränke & Alkoholverkauf: Südafrika ist weltweit bekannt für seine exzellenten Weine aus den regionalen Anbaugebieten; zudem wird im Land auch erstklassiger Sherry gekeltert. Spirituosen werden in spezialisierten Liquor Stores verkauft, die in der Regel Montag bis Freitag von 09.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet haben. Alkoholische Getränke wie Bier und Wein sind mittlerweile auch in vielen Supermärkten verfügbar.

Regionale Spezialitäten

Kulinarische Spezialitäten (Speisen):

• Braai: Die traditionelle südafrikanische Variante des Barbecues, bei der verschiedenste Fleischsorten über offener Glut gegrillt und im geselligen Kreis mit diversen Beilagen serviert werden.
• Bobotie: Ein klassisches Gericht der Cape-Malay-Küche aus gewürztem Hackfleisch, das mit einer goldgelben Eiermilch-Haube überbacken und traditionell mit Gelbreis serviert wird.
• Biltong: Luftgetrocknetes, gewürztes Rind- oder Wildfleisch (ähnlich dem amerikanischen Jerky), das als beliebter Snack für unterwegs gilt.
• Boerewors: Eine traditionelle, kräftig gewürzte Bauernschecke aus Rind- und Schweinefleisch, die meist frisch auf dem Braai zubereitet wird.
• Bunny Chow: Ein ausgehöhltes Weißbrot, das mit scharfem Curry gefüllt wird – eine bekannte Streetfood-Spezialität, die ursprünglich aus der indischen Gemeinschaft in Durban stammt.
• Sosaties: Marinierte und auf Spieße gesteckte Fleischstücke, die meist über offener Flamme gegrillt werden.
• Potjiekos: Ein herzhafter Eintopf, der in einem dreibeinigen Gusseisentopf (Potjie) langsam über offenem Feuer geschmort wird.

Typische Getränke:

• Südafrikanischer Wein: Das Land ist weltweit berühmt für seine Weine aus den Cape Winelands, insbesondere für Rebsorten wie Pinotage (eine südafrikanische Züchtung) und Chenin Blanc.
• Castle Lager: Eine weitverbreitete, leichte und erfrischende einheimische Biermarke.
• Amarula: Ein beliebter Cremelikör, der aus den Früchten des Marula-Baumes hergestellt und meist auf Eis getrunken wird.
• Rooibos-Tee: Ein koffeinfreier, heimischer Kräutertee aus den Cederbergen, der wahlweise pur, mit Milch oder Zitrone getrunken wird.
• Umqombothi: Ein traditionelles, leicht aussehendes und getreidebetontes Bier aus Mais und Sorghum, das vor allem bei kulturellen Anlässen und Zeremonien konsumiert wird.

Kultur

Religion

Die große Mehrheit der Bevölkerung Südafrikas gehört dem Christentum an (ca. 80 %), darunter Mitglieder afrikanisch-unabhängiger Kirchen (wie der Zionist Christian Church), der Niederländisch-Reformierten Kirche, der Anglikanischen und Methodistischen Kirche sowie der Katholischen Kirche. Darüber hinaus gibt es bedeutende religiöse Minderheiten von Hindus, Muslimen, Juden sowie Anhängern traditioneller afrikanischer Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln

 Südafrika zeichnet sich durch seine kulturelle Vielfalt aus. Höflichkeit, gegenseitiger Respekt und ein entspanntes Auftreten werden geschätzt. Zur Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand und sucht direkten Blickkontakt. Im informellen Rahmen ist die Nutzung von Vornamen rasch gebräuchlich, während in formellen Situationen oder bei Privatbesuchen zunächst Titel und Nachname bevorzugt werden.

Im Alltag, in Städteteilen und an der Küste ist zwanglose Freizeitkleidung (Casual) vollkommen angemessen. In gehobeneren Restaurants und im geschäftlichen Umfeld wird Smart-Casual-Kleidung erwartet, bei besonderen Anlässen elegante Garderobe. Beim Besuch von ländlichen Gemeinden sowie religiösen oder kulturellen Stätten empfiehlt sich zurückhaltende, bedeckende Kleidung.

Fotografieren an touristischen Attraktionen und an öffentlichen Orten ist generell erlaubt. Das Fotografieren von Regierungsgebäuden, militärischen Anlagen und Sicherheitspersonal ist jedoch strikt untersagt. Bevor Einzelpersonen – insbesondere in ländlichen Gemeinschaften – fotografiert werden, gebietet es die Höflichkeit, vorher um Erlaubnis zu fragen.

In allen geschlossenen sowie teilweise geschlossenen öffentlichen Innenbereichen gilt ein strenges Gesetzliches Rauchverbot. Dies betrifft Arbeitsplätze, Einkaufszentren, Flughäfen, Restaurants, Klubs, Kinos und öffentliche Verkehrsmittel. Manche Gastronomiebetriebe verfügen über separat ausgewiesene Raucherbereiche. Zudem ist das Rauchen im Auto gesetzlich verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren.

Trinkgeld ist in Südafrika üblich und wird erwartet. In Restaurants und Cafés sind 10 bis 15 % angemessen, sofern der Serviceaufschlag nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. Auch Taxifahrer, Reiseleiter, Hotelpersonal (Zimmermädchen ca. 10 Rand pro Tag, Gepäckträger ca. 5 Rand pro Koffer) sowie Tankwarte (ca. 2 bis 5 Rand für das Scheibenputzen und Tanken) erwarten ein kleines Trinkgeld.

Landesdaten

Vorwahl

+27

Fläche(qkm)

1,221,037

Bevölkerung

63.1 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

53

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

10111

Länderinfos Mauritius

Klima

Beste Reisezeit

Warmes Klima an der Küste (besonders von Januar bis April), am kühlsten und trockensten von Juni bis September. Zyklone können von Dezember bis Februar auftreten.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, die für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (max. 180 Tage) oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (max. 120 Tage) gegen die Vorlage von Reisepass,  Rück- oder Weiterreiseticket und Hotelreservierung sowie einen Nachweis über ausreichende Geldmittel (mindestens 100 US$ pro Tag) (der Nachweis über ausreichende Geldmittel wird in der Praxis nur sehr sporadisch verlangt) für den Aufenthalt eine "Entry Permit" erhalten:

(a) EU-Länder,

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Kosten

Es werden keine Gebühren erhoben.

Visaarten und Kosten

Touristen- und Geschäftsvisum.

Gültigkeit

Touristen- und Geschäftsvisum bei der Einreise: verschieden je nach Nationalität.
Verlängerungen können beim Einwanderungsamt vor Ort (Adresse s. Verlängerung des Aufenthalts) beantragt werden.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem ersten Anschlussflug innerhalb von 24 Stunden weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und im Besitz gültiger Dokumente für die Weiterreise und ausreichender Geldmittel sind, erhalten bei der Einreise ein Transitvisum. Dauert der Transit mehr als 24 Stunden, ist das Transitvisum vor Antritt der Reise einzuholen.

Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft, die die Visaanträge an die Behörden in Mauritius weiterleiten (s. Kontaktadressen).

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (auf Englisch auszufüllen).
(b) 2 Passfotos.
(c) Kopie aller relevanten Seiten des Reisepasses (Foto, Nationalität, Reisepassnummer und Behörde, die den Reisepass ausgestellt hat) – nicht das Original.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Unterkunftsnachweis (Hotelbuchungsbestätigung etc.).
(f) Bestätigung des Reisebüros über bezahlte Rück- oder Weiterreisetickets.
(g) bei Besuchsreisen: Einladung der zu besuchenden Person mit Name, Anschrift, Telefonnummer und Verwandtschaftsverhältnis bzw. Art der Beziehung.

(h) Nachweis ausreichender Geldmittel mit aktuellen Kontoauszügen der letzten 3 Monate (mindestens 100 US$ pro Tag).
(i) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag für die Zustellung der Genehmigung.

(j) bei Geschäftsreisen: Brief des Unternehmens.

Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(b) Gültiges Rückflugticket.
(c) Nachweis ausreichender Geldmittel (mindestens 100 US$ pro Tag).
(d) Hotelbuchungsbestätigung oder Einladungsschreiben bei privaten Besuchen.
(e) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

Bearbeitungsdauer

3-4 Wochen. In Genf: 5 Arbeitstage.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Alle Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen (mindestens 100 US$ pro Tag). Der Nachweis darüber wird in der Praxis sehr sporadisch verlangt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Alle Reisenden müssen bei der Ankunft im Besitz eines gültigen Reisepasses, gültiger Rück- bzw. Weiterreisetickets, einer Hotelbuchung oder eines Einladungsschreibens, ggf. einer Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder der Schweiz sein sowie über einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des Aufenthalts (mindestens 100 € pro Tag) (der Nachweis über ausreichende Geldmittel wird nur sehr sporadisch verlangt) verfügen.

Aufenthaltsverlängerung

Verlängerungen werden ausgestellt vom Passport and Immigration Office (Einwanderungsamt), 9-11 Lislet Geoffrey Street, Sterling House, MU-Port Louis (Tel: 210 93 12 19). Eine Arbeitsgenehmigung ist erforderlich, falls eine Arbeit in Mauritius aufgenommen werden soll. Ein Aufenthalt kann maximal bis zu einer Gesamtaufenthaltsdauer von 6 Monaten verlängert werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Einreisebeschränkungen

Reisepässe, die u.a. von den Behörden der Türkischen Republik Nordzypern ausgestellt wurden, werden von Mauritius nicht anerkannt. Inhaber der genannten Reisepässe müssen beim Passport and Immigration Office in Mauritius eine Einreisegenehmigung beantragen (Adresse s. Verlängerung des Aufenthalts).

Einreise mit Haustieren

Für Haustiere werden eine Einfuhrgenehmigung vom Ministerium für Landwirtschaft (Ministry of Agriculture, Veterinary Services, Food Technology and Natural Resources, Port Louis) und ein Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland benötigt. Die Quarantänepflicht für Hunde und Katzen beträgt 6 Monate und für Vögel 3 Wochen bis 2 Monate.
Anmerkung: Hunde und Katzen, die aus Orten stammen, bei denen innerhalb eines Radius von 100 km Tollwutfälle aufgetreten sind, dürfen nicht nach Mauritius verbracht werden. Für wirbellose Tiere besteht Einfuhrverbot.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, die für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (max. 180 Tage) oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (max. 120 Tage) gegen die Vorlage von Reisepass,  Rück- oder Weiterreiseticket und Hotelreservierung sowie einen Nachweis über ausreichende Geldmittel (mindestens 100 US$ pro Tag) (der Nachweis über ausreichende Geldmittel wird in der Praxis nur sehr sporadisch verlangt) für den Aufenthalt eine "Entry Permit" erhalten:

(a) EU-Länder,

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Thu, 15 Oct 2026 15:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Thu, 15 Oct 2026 15:48:56 +0200)

Letzte Änderungen: 

Aktuelles 

Redaktionelle Änderungen

 

 

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
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Aktuelles

Sicherheitslage

Seit dem 12. Oktober 2026 kam es in mehreren Regionen der Hauptinsel Mauritius zu gewaltsamen Ausschreitungen, Straßenblockaden, Plünderungen und Sachbeschädigungen. Die Sicherheitskräfte haben ihre Präsenz und die Straßenkontrollen erhöht.  Weitere Ausschreitungen und kurzfristige Verkehrsbehinderungen sind möglich.

In Teilen der Hauptinsel gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Diese wurde bis 16. Oktober 2026 jeweils von 20:30 bis 5 Uhr Ortszeit angeordnet.

Betroffen sind Port Louis, Beau Bassin/Rose Hill, Quatre Bornes/Palma, Vacoas/Phoenix, Curepipe/Forest Side, Mahébourg/Vieux Grand Port, Chemin Grenier/Bel Ombre, Case Noyale/Black River, Bambous, Petite Rivière, La Gaulette, Flacq/Argy, Goodlands, Grand Gaube, Triolet, Saint-Pierre und Quartier-Militaire.

Ausnahmen bestehen unter anderem für medizinische Behandlungen und die Beschaffung von Medikamenten sowie für Reisende, Fahrer und Begleitpersonen auf dem Weg zum oder vom internationalen Flughafen beziehungsweise dem Hafen von Port Louis. 

  • Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitskräfte; informieren Sie sich über die lokalen Medien über mögliche Änderungen oder Verlängerungen der Ausgangssperre sowie zu Ausnahmeregelungen.
  • Bleiben Sie während der Ausgangssperre in den betroffenen Gebieten in Ihrer Unterkunft, sofern keine Ausnahme auf Sie zutrifft.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Orte, an denen es zu Ausschreitungen kommt.
  • Informieren Sie sich vor Fahrten über die örtliche Sicherheits- und Verkehrslage sowie mögliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.
  • Beachten Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien.

All in One Travel Form

Flugreisende nach Mauritius müssen aufgrund der Ebola-Ausbrüche in Ostafrika das Formular „All in One Travel Form" online ausfüllen oder in Papierform vor dem Boarding am Gate abgeben. 
Für nicht-mauritische Staatsangehörige, die aus der DR Kongo oder Südsudan nach Mauritius einreisen möchten (betrifft auch Transitreisende) oder die sich in den letzten 21 Tagen in einem dieser Staaten aufgehalten haben, besteht momentan ein Einreiseverbot (das je nach Ausbruchsgeschehen erweitert werden kann). 

Ausnahmen davon bestehen ausschließlich für Inhaber einer dauerhaften mauritischen Arbeits-/Aufenthaltserlaubnis sowie für Inhaber von Geschäfts- und Studentenvisa. Diese unterliegen nach Einreise einer 21-tägigen Quarantäne. 

  • Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei den mauritischen Behörden und Ihrer Fluggesellschaft über die aktuell geltenden Bestimmungen.

Sicherheit

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Vereinzelte Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.

  • Meiden Sie Demonstrationen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommt insbesondere auf den Märkten in der Hauptstadt Port Louis, Grand Baie und Flic en Flac vor.
Gewaltkriminalität ist selten, in letzter Zeit haben jedoch auch bewaffnete Raubüberfälle auf Touristen und auch Einbrüche in Ferienwohnungen leicht zugenommen.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; schließen Sie diese auch in Hotels und Ferienwohnungen für Dritte unzugänglich ein und speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Meiden Sie ärmere Wohngebiete und wenig frequentierte Strandabschnitte.
  • Lassen Sie beim Verlassen einer Bank oder nach Bargeldabhebung an einem Geldautomaten erhöhte Vorsicht walten.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keine Gegenwehr.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Es herrscht subtropisches Klima mit warmen, trockenen Wintern und heißen, feuchten Sommern. 
Vor allem von November bis Mai können in Mauritius Zyklone auftreten. Diese können Überschwemmungen und Erdrutsche verursachen und in der Folge zu Behinderungen in der Infrastruktur und im Reiseverkehr führen.

Vor der Küste gibt es häufig starke und ständig wechselnde Meeresunterströmungen. Durch Nichtbeachtung der markierten Badestrände und der Grundregeln des Schnorchelns oder Tauchens (immer mit Partner) kommt es immer wieder an den Riffen und außerhalb der markierten Badezonen zu Todesfällen sowie zu Unfällen mit Schnellbooten. Um Schnorchler besser sichtbar zu machen, stellen manche Hotels Bojen zur Verfügung. Am Strand, im Flachwasser in der Nähe von großen Steinen, an Stellen mit schlammigem Sand und an Riffen können sich unter anderem giftige Steinfische im Sand oder zwischen Steinen verstecken.

  • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen der lokalen Behörden.
  • Unterschätzen Sie die Strömungen und Gefahren der Umgebung nicht und beachten Sie die jeweiligen lokalen Hinweise und markierten Badestrände.
  • Tragen Sie am Strand und im Wasser Badeschuhe, um Verletzungen zu vermeiden.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretung

In Mauritius gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Antananarivo/Madagaskar.

In Notfällen können sich Reisende vor Ort an den deutschen Honorarkonsul in Ébène und außerhalb seiner Bürozeiten an den Bereitschaftsdienst der Deutschen Botschaft Antananarivo wenden. 

Infrastruktur/Verkehr

Siehe Aktuelles

Es gibt Taxis und Autobusse, die normalerweise zwischen 5 und 21 Uhr verkehren.

In Mauritius herrscht Linksverkehr. Der allgemeine Zustand des Straßennetzes ist relativ gut. Außerhalb der Ortschaften sind die Straßen oft eng und unübersichtlich; es ist stets mit freilaufenden Hunden und anderen Tieren zu rechnen. Viele Fahrrad- und Motorradfahrer sind im Dunkeln ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs. Es gibt eine Vielzahl mobiler und fest installierter Radarkontrollen.

Fahrzeuge können für Selbstfahrer ab einem Alter von 21 Jahren und alternativ mit Chauffeur angemietet werden.

  • Lassen Sie Vorsicht walten, besonders dann, wenn Sie nicht an den Linksverkehr gewöhnt sind.
  • Halten Sie sich strikt an die ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzungen.
  • Fahren Sie nicht nach dem Genuss von Alkohol; es gilt eine Promillegrenze von 0,2.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Dabei muss der deutsche Führerschein mindestens ein Jahr gültig gewesen sein.

Ersatzweise können Reisende ohne Internationalen Führerschein auch den nationalen deutschen Führerschein bei der Verkehrsabteilung des Polizeihauptquartiers in Port Louis, Line Barracks, vorlegen und dort eine temporäre Fahrerlaubnis erhalten. Der deutsche Führerschein im Kartenformat wird in der Praxis toleriert.

LGBTIQ

Obwohl Paragraph 250 des mauritischen Strafgesetzbuchs, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt, mit höchstrichterlichem Urteil vom Oktober 2023 für verfassungswidrig erklärt wurde, ist er bisher noch nicht formal abgeschafft worden. Man kann daher bislang noch nicht von einer tatsächlichen Entkriminalisierung ausgehen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt: in weiten Teilen des Landes herrschen konservative Werte vor; vereinzelte Bedrohungen wurden berichtet.

  • Verhalten Sie sich in der Öffentlichkeit möglichst zurückhaltend.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Siehe auch Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen

Die mauritische Regierung hat strenge Regelungen zum Konsum von Tabak in der Öffentlichkeit und der Einfuhr von Tabakwaren, E-Zigaretten, Wasserpfeifen, etc. und deren Bestandteilen/Zubehör erlassen.

Das Rauchen im öffentlichen Raum ist verboten; hierzu zählen unter anderem Bars, Restaurants, öffentliche Gebäude, Geschäfte, öffentliche Verkehrsmittel, Bildungseinrichtungen, Kinos, Märkte, Strände, Gärten und Parkanlagen. Das Rauchen in Fahrzeugen und in der Öffentlichkeit unterliegt strengen Bestimmungen. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Geldbußen oder Haftstrafen.

Drogendelikte und andere Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz werden hart bestraft. Es drohen Freiheitsstrafen bis zu 60 Jahren.

Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht werden streng geahndet.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist die Mauritius Rupie (MUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten ist vielerorts möglich. Die Mitnahme von EUR oder USD in bar ist dennoch empfehlenswert.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland. 

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

Derzeit gelten besondere Einreisebestimmungen, siehe Aktuelles.

Ausführliche Informationen in deutscher Sprache bietet die Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA). 

Für Flugreisen zwischen der Hauptinsel Mauritius und der zur Republik Mauritius gehörenden Insel Rodrigues wird ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis benötigt.

Bei versuchter Einreise in Mauritius mit Reisedokumenten, die einmal als verloren oder gestohlen und zwischenzeitlich wieder aufgefunden gemeldet worden sind, kommt es regelmäßig zu erheblichen Problemen bis hin zur Einreiseverweigerung.

  • Reisen Sie nicht mit Reisedokumenten, die in der Vergangenheit als verloren oder gestohlen gemeldet waren. Nutzen Sie stattdessen ein neu ausgestelltes Reisedokument.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt oder eine Besuchs- oder Geschäftsreise kein Visum.

Folgende Dokumente sollten bei der Einreise auf Aufforderung vorgelegt werden können:

  • Gültigen Reisepass oder anderes anerkanntes Reisedokument, das über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültig ist.
  • Gültiges Rück- oder Weiterreiseticket in Ihr Herkunfts- oder Wohnsitzland.
  • Bestätigte Buchung für eine Unterkunft in Mauritius oder Einladungsschreiben einer in Mauritius ansässigen Person.
  • Nachweis, dass Sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um die Kosten des Aufenthalts in Mauritius zu decken.
  • Berechtigung zur Wiedereinreise in Ihre Herkunfts- oder Aufenthaltsland.

Für alle anderen Reisezwecke, wie z.B. Arbeitsaufnahme und Studium, ist es erforderlich, vor Einreise die zuständige mauritische Auslandsvertretung zu kontaktieren und das entsprechende Visum zu einzuholen.

Nähere Auskünfte dazu erteilt die Botschaft der Republik Mauritius in Berlin.
Informationen zu den Einreisebestimmungen erteilt das Passport and Immigration Office der Republik Mauritius.

Minderjährige

Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Landes- und Fremdwährung kann in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, müssen ab einem Wert von 500.000 MUR (ca. 10.000 EUR) deklariert werden.
Die mauritischen Devisenbestimmungen erlauben keine Barzahlungen über 500.000 MUR, auch keine Bareinzahlungen bei Banken. Verstöße werden streng geahndet.

Drogen aller Art (auch Zigarettenpapier), inklusive Tabakwaren, E-Zigaretten sowie Wasserpfeifen, etc. und deren Bestandteile bzw. Zubehör, Methadonersatzstoffe (wie z.B. Subutex), sind verboten. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Geldbußen oder Haftstrafen, siehe Government Notice No. 139/2022.

Die Einfuhr von Pflanzen und Lebensmitteln ist streng verboten.

Die Einfuhr von Waffen, Pfefferspray und Ausrüstungsgegenständen zum Harpunenfischen ist strikt verboten. Außerdem gibt es auch ein Einfuhrverbot für eine Reihe pharmazeutischer Produkte.

Tiere

Für die Einfuhr von Haustieren ist neben einem Mikrochip, einer mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate alten Tollwutimpfung, einem Gesundheitsattest auch eine Einfuhrgenehmigung erforderlich.

Gesundheit

Impfschutz

Pflichtimpfungen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Reiseimpfungen

Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Hepatitis B und Typhus angeraten.

Standardimpfungen

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein. 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Land ist ausreichend.

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber und Denguefieber. 

  • Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten. 

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. 

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung und Typhus-Impfung beraten.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen 

HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich. 

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen

Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Ciguatera ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht.

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten. Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten. 

Weitere Gesundheitsgefahren

Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.

  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab. 

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. 

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.

Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.

  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.

Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen. 

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
  • Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Mauritius

2040 qkm.

1.271.768 (UNO Schätzung 2020).

652 pro qkm.

Hauptstadt

Port Louis.

Geographie

Mauritius liegt im Indischen Ozean, östlich von Madagaskar und ca. 3000 km südöstlich der afrikanischen Küste. Von der Küste steigen weite, fruchtbare Ebenen auf, auf denen Zuckerrohr, Bananen und Tee angebaut werden. 500 km östlich liegt die Insel Rodrigues. Im Nordosten befinden sich die Cargados-Carajos-Bänke und 900 km nördlich die Insel Agalega.

Regierung

Republik (im Commonwealth) seit 1968. Verfassung von 1968, letzte Änderung 1992. Einkammerparlament mit 70 Abgeordneten. Unabhängig seit 1968 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Präsident Dharam Gokhool, seit Dezember 2024.

Regierungschef

Navin Ramgoolam, seit November 2024.

Elektrizität

230 V, 50 Hz. Adapter erforderlich.

Regierungschef

Navin Ramgoolam, seit November 2024.

Übersicht

Mauritius, eine hypnotische Mischung aus indischen, chinesischen, afrikanischen, französischen und britischen Einflüssen, ist eine atemberaubende Insel im Indischen Ozean.

Obwohl die berühmten weißen Sandstrände und Luxushotels seine größten Attraktionen sind, hat Mauritius weit mehr als die meisten tropischen Inseln zu bieten, denn hier gibt es auch erstklassige Wander-, Kletter- und Tauchgebiete. Auch der Ökotourismus hat hier Fuß gefasst.

Da es abseits der großen Handelrouten lag und erst im 16. Jahrhundert besiedelt wurde, hatte sich auf Mauritius ein großer biologischer Artenreichtum entwickelt. Piraten bevorzugten die Insel, und die Niederländer besetzten sie kurzzeitig, bis Frankreich schließlich afrikanische Sklaven nach Mauritius brachte, um sie auf den Zuckerplantagen arbeiten zu lassen. Im Jahr 1810 übernahmen die Briten die Kolonialmacht über die schöne Insel, die 1968 ihre Unabhängigkeit erlangte. In den 1990er Jahren erlebte Mauritius aufgrund seines florierenden Tourismussektors, seiner Bekleidungsindustrie und Zuckerherstellung ein Wirtschaftswunder. 2018 feierte Mauritius 50 Jahre Unabhängigkeit von Großbritannien.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Air France (AF) fliegt via Paris und KLM (KL) via Amsterdam u.a. ab Düsseldorf, Frankfurt/M., München, Wien, Genf und Zürich nach Mauritius.

Lufthansa (LH) verbindet in Kooperation mit South African Airways (SA) Frankfurt/M. via Johannesburg mit Mauritius.

Condor (DE) bietet ab Frankfurt/M. sowie ab München und Edelweiss Air (WK) ab Zürich Nonstop-Flüge nach Mauritius an.

Austrian Airlines (OS) fliegt in Kooperation mit Condor ab Wien via Frankfurt/M. nach Mauritius.

Air Mauritius (MK) fliegt von Genf nach Mauritius.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Mauritius: 11 Std. 30 Min. (nonstop); Zürich - Mauritius: 11 Std. 10 Min. (nonstop); Wien - Mauritius: 15 Std. 20 Min. (mit Zwischenstopp).

Anreise mit dem Pkw

Maut: Auf Mauritius gibt es keine mautpflichtigen Straßen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein, den der Fahrer seit mindestens einem Jahr besitzen muss, ist der Internationale Führerschein erforderlich. Reisende ohne Internationalen Führerschein können bei der Verkehrsabteilung des Polizeihauptquartiers in Port Louis, Line Barracks, nach Vorlage des nationalen Führerscheins eine zeitlich begrenzte Fahrerlaubnis erhalten.

 

Anreise mit dem Schiff

Der Hafen von Port Louis wird von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen aus aller Welt angelaufen. Fähren verbinden Port Louis mit Réunion.

Kreuzfahrtschiffe

Phoenix startet Kreuzfahrt-Weltreisen in Hamburg oder Bremerhaven mit Zwischenstopp auf Mauritius. MSC, Cunard und Costa laufen auf ihren Kreuzfahrten von weiteren europäischen Häfen aus ebenfalls Mauritius an.

Fähranbieter

Fähren der Tochtergesellschaft Coraline Services der Mauritius Shipping Corporation Ltd. verkehren zwischen Mauritius und La Réunion (Fahrtzeit: 10-11 Std.).

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Hubschrauberflüge über Mauritius bietet Air Mauritius an.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Die Insel verfügt über ein gut ausgebautes, asphaltiertes Straßennetz von ca. 1.600 km.

Maut: Auf Mauritius gibt es keine mautpflichtigen Straßen.

Tankstellen sind in den Städten ausreichend vorhanden, jedoch nachts oft geschlossen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Der Zustand der Hauptstraßen ist gut.

Autovermietung

Autovermietungen sind in größeren Orten und in den Touristengebieten verfügbar. Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie und Vermieter) und seit mindestens 1 Jahr den Führerschein besitzen.

Taxi

Taxis erkennt man am gelben Schild auf der Tür. Sie sind mit Taxametern ausgestattet; Reisende sollten jedoch darauf achten, dass diese auch eingeschaltet sind. An zentralen Plätzen warten auch Sammeltaxis, so genannte Taxi Trains. Taxis können zu moderaten Preisen auch für ganze Tage gemietet werden.

Fahrrad

Fahrräder und Roller können tage- oder wochenweise ausgeliehen werden; auch geführte Fahrradtouren sind buchbar.

Reisebus

Mauritius besitzt ein gut verzweigtes und zuverlässiges Netz öffentlicher Buslinien. Busgesellschaften wie National Transport Corporation und Triolet Bus Service verbinden zahlreiche Städte der Insel.

Von den Busbahnhöfen in Port Louis (am zentralen Markt und an den Line Barracks), Mahébourg und Curepipe starten laufend Busse in alle Richtungen der Insel. Buslinien und Fahrpläne sind auf der Webseite der nationalen Verkehrsbehörde zu finden.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Linksverkehr.
- Anschnallpflicht.
- Promillegrenze: 0,2 ‰.
- Für Motorradfahrer besteht Helmpflicht.
- Kinder unter 10 Jahren müssen auf dem Rücksitz befördert werden.
- Mitzuführen sind ein Warndreieck, ein Feuerlöscher sowie gelbe Kreide, um bei einem Unfall markieren zu können, wie die Fahrzeuge standen.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- außerorts: Straßen der Kategorie A: 80 km/h; Kategorie B: 60 km/h;
- Autobahn: 90-110 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Der ADAC-Partnerclub auf Mauritius ist der Club Automobile de Rallye (CAR), Phoenix, Tel. +230 (0)696 79 92.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein, den der Fahrer seit mindestens einem Jahr besitzen muss, ist der Internationale Führerschein erforderlich. Reisende ohne Internationalen Führerschein können bei der Verkehrsabteilung des Polizeihauptquartiers in Port Louis, Line Barracks, nach Vorlage des nationalen Führerscheins eine zeitlich begrenzte Fahrerlaubnis erhalten.

 

Unterwegs in der Stadt

Busse und Taxis sind in allen Stadtgebieten verfügbar. Busse verkehren in der Stadt zwischen 05.30 und 20.00 Uhr. Fahrräder und Boote können gemietet werden.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Die Tochtergesellschaft Coraline Services der Mauritius Shipping Corporation Ltd. bietet mehrmals im Monat Passagierverbindungen zwischen Mauritius' größtem Hafen Port Louis und der Insel Rodrigues an (Fahrtzeit: ca. 36 Std. ab Mauritius und ca. 24 Std. ab Rodrigues). Außerdem verbindet Coraline Mauritius auf Anfrage mit den Agalega Inseln.

Täglich laufen Katamarane das Korallenriff, die Ilot Gabriel, die Ile aux Cerfs oder die Ile aux Aigrettes an. 

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die öffentliche medizinische Versorgung ist gut, kann aber in der Peripherie im Einzelfall gelegentlich technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Es gibt zusätzlich mehrere Privatkliniken.

Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette).

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B kommt landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3]
 Mauritius ist von der WHO als malariafrei deklariert worden.

[4] 
Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

[6] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Reisende müssen in küstennahen Gewässern, aber auch auch im Wasser größerer Hotelstrände mit Steinfischen rechnen, deren Stich schmerzhaft und gefährlich sein kann. Schützendes Schuhwerk minimiert das Risiko, gestochen zu werden. Hotels und Kliniken haben normalerweise Medikamente zur Behandlung vorrätig.

Gesundheitszeugnis

Ausländer müssen zur Beantragung einer Arbeitserlaubnis einen negativen HIV-Test in englischer Sprache vorlegen. Eine Nachtestung innerhalb von 3 Monaten nach Ankunft im Land ist möglich.

Geld

Währung

1 Mauritius-Rupie = 100 Cents. Währungskürzel: Re, MUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten von 2000, 1000, 500, 200, 100, 50 und 25 MUR. Münzen im Wert von 10, 5 und 1 MUR sowie 50, 20, 5 und 1 Cent.

Achtung: Barzahlungen über 500.000 Re (ca. 10.000 €) sowie Bareinzahlungen bei Banken sind verboten.

Kreditkarten

Mastercard, Visa, Diners Club und American Express werden in den meisten Hotels, Banken, Restaurants und Touristengeschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkarten
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol gegen Gebühr genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Geldautomaten befinden sich außer in Banken auch in Wechselstuben. Bankkundenkarten funktionieren meist ebenso bei bargeldloser Zahlung.
 
Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden auf Mauritius nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Do 09.00-15.00, Fr 09.00-17.00; Auf dem internationalen Flughafen Sir Seewoosagur Ramgoolam sind die Öffnungszeiten an die Abflug- und Ankunftszeiten der internationalen Flüge gekoppelt.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr der Landeswährung. Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht besteht für die Ein- und Ausfuhr von Beträgen (auch Edelmetalle und Edelsteine) im Gegenwert ab 500.000 MUR, bei der Ausfuhr besteht für Beträge ab einem Gegenwert von 500.000 MUR zudem ein Herkunftsnachweis.

Achtung: Barzahlungen von Beträgen über 500.000 MUR sind verboten und werden geahndet.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Englisch (Handelssprache) und Französisch (Bildungssprache). Weiterhin werden Mauritianisch (französisches Kreolisch), indische Sprachen und Chinesisch gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

(a) Jede Kultur- bzw. Religionsgemeinschaft auf Mauritius feiert ihre eigenen Feste.

(b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

(c) [*] Hinduistische und chinesische Feiertage richten sich nach örtlichen astronomischen Messungen, so dass Abweichungen von den angegebenen Daten möglich sind.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Mauritius eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

250 g Tabakwaren;

2 l Spirituosen und 4 l Wein / Bier / obergäriges Bier

ODER

250 g Tabakwaren;

3 l Spirituosen

ODER

250 g Tabakwaren;

6 l Wein / obergäriges Bier / Bier und keine Spirituosen;

Geschenke im Wert bis zu 15.000 MUR (Ausländer oder Staatsangehörige von Mauritus unter 12 Jahren) bzw. bis zu 30.000 MUR (Staatsangehörige von Mauritius über 12 Jahre).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Verbotene Importe

Unter anderem Drogen, E-Zigaretten, Wasserpfeifen sowie deren Bestandteile und Zubehör, Pflanzen, pflanzliche Produkte, Elfenbein, Schildkrötenpanzer, gebrauchte Ersatzteile für Fahrzeuge, Spielzeugpistolen, Gewehre mit Projektilen, Spielzeug, das unter dem Namen "Water Ball Yo-Yo" bekannt ist, Lebensmittel, Zigarettenpapier, anstößige bzw. pornografische Publikationen und Filme, Ausrüstung für die Harpunenfischerei sowie einige pharmazeutische Produkte sowie Zuckerrohrpflanzen und -teile.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Verbotene Exporte

Für Metallschrott besteht Ausfuhrverbot.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Obst, Gemüse, Pflanzen, Samen, Erde, handwerklich hergestellte Artikel aus tierischem Material (Knochen, Federn etc.), Gegenstände aus Holz, Ausrüstung für draußen wie Campingzubehör, Golfschläger, Fahrräder, Sportschuhe und Laborproben, an denen Erde kleben könnte, müssen deklariert werden.

Eine Einfuhrgenehmigung ist für Waffen und Munition, für Drogen und psychotrope Substanzen sowie für lebende und ausgestopfte Tiere erforderlich.

Für verschreibungspflichtige Medikamente ist ein ärztliches Rezept erforderlich. Die Medikamente müssen in ihrer beschrifteten Originalverpackung transportiert werden.

Exportbeschränkungen

Ausfuhrbeschränkungen bestehen für lebende Tiere (inklusive Vögel), frisches und getrocknetes Gemüse, Mehle, Zucker, Sand, tierische Organe und Rohdiamanten.

Weitere Informationen sind vom Zollamt von Mauritius erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Die Landesvorwahl von Mauritius ist 00230.

 

Mobiltelefon

5G-Mobilfunknetz. Mobilfunkgesellschaften umfassen u.a. Mauritius Telecom und Emtel. Internationale Roaming-Verträge bestehen. Ggf. lohnt sich der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte.

Internet

WLAN-Hotsposts stellen an zahlreichen öffentlichen Plätzen und Einrichtungen auf Mauritius kostenloses WLAN zur Verfügung. Auch viele Hotels und Restaurants bieten kostenloses WLAN an. 

Post

Postsendungen nach Europa benötigen etwa 5 Tage. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 09.00-11.00 und 12.00-16.00 Uhr sowie Sa 09.00-11.00 Uhr.

Einkaufen

Überblick

Kunstgewerbeartikel, Schmuckstücke aus Muscheln, Gold und chinesischer und indischer Jade, Teakholzarbeiten, Textilien und Keramik.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Port Louis: Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr, Sa 10.00-12.00 Uhr. Curepipe, Quatre Bornes und Rose Hill: Mo-Mi, Fr und Sa 10.00-18.00 Uhr, Do und So 10.00-12.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Viele Restaurants bieten sowohl französische als auch kreolische, indische und chinesische Gerichte an. Restaurants sind jedoch oft auf importierte Lebensmittel angewiesen, so dass Engpässe vorkommen und nicht immer die gesamte Speisekarte zur Verfügung steht. Zu den Spezialitäten gehören Hirschfleisch (saisonbedingt), Camarons (Flusskrebse) mit würziger Soße, Tintenfisch, frische Ananas mit Chilisoße und Reis mit Curry. Scharfe Currygerichte heißen Daube; weniger scharfe, zumeist mit mehr Tomaten zubereitete Currys werden Rougaille genannt.

Getränke:
Rum und Bier sind überall erhältlich, zu empfehlen sind auch gute importierte Weine, Mineralwasser und frische Kokosmilch.

Kultur

Religion

48% Hindus, 23,6% Christen, 16,6% Muslime; buddhistische Minderheit.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Einladungen sollte man ein kleines Geschenk mitbringen und sich bemühen, die jeweiligen Traditionen der Gastgeber zu respektieren, die je nach Religionszugehörigkeit sehr unterschiedlich sein können.

Kleidung: Legere Kleidung ist üblich, nur zu bestimmten gesellschaftlichen Anlässen wird Abendkleidung erwartet.

Trinkgeld:
10-15 % Bedienungsgeld ist in Hotels und Restaurants üblich. Taxifahrer erwarten ebenfalls ein kleines Trinkgeld.

Landesdaten

Vorwahl

+230

Fläche(qkm)

2040

Bevölkerung

1.271.768

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

623

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

114

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Südafrika & Mauritius Kombi (MP041)

  • 6 Übernachtungen in den gewählten Hotels/Gästehäusern in der Kap-Region (die Verpflegung kann je nach Unterkunft variieren)
  • 6 Miettage PKW der gewählten Kategorie ab/bis Kapstadt Airport CPT (sofern über uns gebucht)
  • 3 Übernachtungen in der gewählten Lodge oder in dem gewählten Hotel am Rande des Krüger-Nationalparks (die Verpflegung kann je nach Unterkunft variieren)
  • 3 Miettage PKW der gewählten Kategorie ab/bis Kruger Mpumalanga Airport MQP (sofern über uns gebucht)

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